Degerfeld - Nachrichten







Die Welt der Kelten spielerisch erleben

Kelten, Römer und das Mittelalter haben weitreichende Spuren in unserer Region hinterlassen. Insbesondere als Heimat des Keltenfürsten vom Glauberg ist die Wetterau auch überregional bekannt. Mit dem Spiel CELTIC soll die Kultur der Kelten nun Klein und Groß spielerisch nähergebracht werden. Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch stellte es nun zuerst in der Degerfeldschule vor.

Die Wetterau ist eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und überall sind Spuren unserer Vorfahren zu finden. So auch auf dem Glauberg. Mitte der 1990er Jahre legten Archäologen einzigartige Fundstücke aus der Epoche der Kelten frei. Eine Sensation war vor allem die Entdeckung einer fast komplett erhaltenen, lebensgroßen Statue aus Sandstein. Der Glauberg ist eine der wichtigsten keltischen Fundstellen Europas.
Um Kindern und Erwachsenen nun das Leben der Kelten spielerisch näher zu bringen, hat PEGASUS Spiele das Familienspiel CELTIC auf dem Weg gebracht. Schirmherrin des Spiels ist Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch.
Worum geht es? Der Keltenfürst vom Glauberg ist verstorben. Nun konkurrieren vier Familien um Macht und Einfluss, indem sie die umliegende Region erschließen und Handel mit dem Ausland betreiben. Denn nur der Anführer der einflussreichsten Familie wird zum nächsten Keltenfürsten.
Vorgestellt wird das Spiel nun zuerst in den 4. Klassen. Begleitet von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von PEGASUS Spiele begeben sich die Spieler mit ihren Familienmitgliedern auf Reise durch die Wetterau um die Zielkarten zu erfüllen. Das Beschaffen exotischer Handelswaren aus dem Norden oder dem Mittelmeerraum mehr dabei den Einfluss - je seltener, desto besser. Insbesondere in der aktuellen Zeit bieten Brettspiele eine gute Möglichkeit der gemeinsamen Freizeitgestaltung.


Einschulung der neuen E 1-Kinder

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Am 19. August fanden vier Einschulungsfeiern nacheinander statt - die erste bereits um 8.15 Uhr und die letzte um 12.00 Uhr. In der schön gestalteten Turnhalle trafen sich die Schulanfänger jeweils einer Eingangsstufenklasse. Jeden ABC-Schützen durften zwei Angehörige begleiten, da in diesem Jahr alles unter den Hygienebedingungen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus geplant und durchgeführt werden musste.

Schulleiterin Cornelia Jüttner-Tunkowski begrüßte die Anwesenden herzlich. In den Mittelpunkt ihrer Rede stellte sie das Gedicht "Wenn der Löwe in die Schule geht". Gemeinsam mit den Kindern überlegte sie, was die Tiere alles in "ihrer Schule" lernen und was die neuen Schülerinnen und Schüler in der Degerfeldschule im ersten Jahr erwartet. "Ich wünsche euch viel Freude beim Lernen und viele neue Freunde, auf die ihr euch verlassen könnt und die zu euch halten.", so Cornelia Jüttner-Tunkowski. Den Eltern gab sie mit auf den Weg, die Kinder weiterhin zu unterstützen, Geduld, Vertrauen und auch Mut zum Loslassen zu haben.
Da in diesem Jahr kein Einschulungsgottesdienst stattfand, war Sybille Lenz, Pfarrerin der evangelischen Markusgemeinde, in die Turnhalle gekommen, um einen Segensgruß zu sprechen. Herzlichen Dank dafür!
Herzlich begrüßt wurden die Neuankömmlinge mit einer Körperpercussion zu "Schön, dass du da bist" und "Herzlich willkommen" von der Klasse 2b. Weiterhin erfreute die Klasse die Anwesenden mit einem "Stuhl-Tanz" zur Musik "Lolipop". Die Beiträge hatte Klassenlehrerin Petra Matz-Schumann mit den Schülerinnen und Schülern eingeübt. Sie erhielten dafür großen Applaus. Anschließend begeisterten die Kinder der Klasse 3a unter der Leitung von Bettina Wosch mit "Musik mit Alltagsinstrumenten" zu "Syncopated Clock" und mit einer "Glasmusik". Eine tolle Leistung.

Dann war es endlich soweit! Die neuen E1-Kinder gingen mit den Lehrerinnen in ihre Klassenräume. Klassenlehrerinnen sind Luisa Heidt (E1a), Katrin Dippe-Bochinski (E1b), Jennifer Arnold (E1c) und Carina Klaas (E1d) - unterstützt werden sie von den Sozialpädagoginnen Christin Löbrich und Anja Steinbrecher.




Verabschiedung der 4. Schuljahre

Ein turbulentes Schuljahr geht zu Ende und damit verbunden auch die fünfjährige Grundschulzeit von fast 90 Schülerinnen und Schülern des 4. Schuljahres. Im kommenden Schuljahr werden sie eine weiterführende Schule besuchen.
Am vorletzten Schultag trafen sich zunächst die Klassen 4a und 4b und anschließend die Klassen 4c und 4d mit ihren KlassenlehrerInnen Jennifer Arnold, Daniel Genné, Katrin Dippe-Bochinski und Christine Traub zur Verabschiedung im Atrium. Wegen Corona musste in diesem Jahr auf die Verabschiedung von der gesamten Schulgemeinde verzichtet werden. Die Kinder kamen mit Masken und nur die jeweilige Lerngruppe durfte zusammen sitzen.
Zu Beginn durfte das Degerfeldlied, das Musiklehrerin Bettina Wosch auf dem Keyboard spielte, nicht fehlen. Zu Corona-Zeiten darf zwar in den Schulen nicht gesungen werden, aber die Kinder schnipsten und klatschten bei der Melodie fleißig mit. Anschließend führten die Kinder der Klasse E2b einen Sitz-Tanz mit bunten Tüchern zu der Melodie von Lollipop auf. Ein buntes Bild bot sich den Zuschauern - eine beeindruckende Leistung, die von den Anwesenden mit viel Applaus bedacht wurde.
Melissa und Aytan, zwei Kinder des 3. Schuljahres, erfreuten anschließend mit dem Gedicht "Abschied von der Grundschule".
Corona-Zeiten machen erfinderisch und Lieder, die nicht gesungen werden können, werden neu interpretiert. So hatte die Klasse 2a das Ferienlied als "Glasmusik" eingeübt. Mit Gläsern, die unterschiedlich hoch mit Wasser befüllt waren, erklang die Melodie des Ferienliedes. Eine tolle Idee!
Anschließend wurden die Viertklässler von Schulleiterin Cornelia Jüttner-Tunkowski verabschiedet. In ihrer Rede ließ sie in Gedichtform die fünf Grundschuljahre noch einmal Revue passieren. "Im Buch eures Lebens gibt es jetzt eine Wende, denn ein Kapitel darin geht heute zu Ende", sagte Cornelia Jüttner-Tunkowski und verglich die Schulzeit mit einem Buch mit vielen Kapiteln. Sie erinnerte an zahlreiche schöne Ereignisse und wünschte den Schulabgängern alles erdenklich Gute und viel Freude für die weiterführende Schule.
Zum Ende der Schulzeit erhielten die Schülerinnen und Schüler noch ein Erinnerungsbuch mit guten Wünschen von vielen Lehrern und Lehrerinnen und Erinnerungsfotos. Der Elternbeirat spendierte Amerikaner mit Lachgesichtern als süße Leckerei. Bei dem abschließenden Lied "Alte Schule, altes Haus", welches sich die Viertklässler besonders gewünscht hatten, floss so manche Abschiedsträne.